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4 §. i. Höhe d. Wölk. h. 2.Häuf.Gew.beyd.Hecrr.
Lanrbcrt urthcilte, nach dem Gesichtswinkel und demSchalle, daß eine Wetterwolke, die er 1773 d. 25. Mayunter einem Winkel von i l Grad salze, und den Schall desDonnerschlages nach Zo Sekunden hörte, 5985 Fuß senk-rechte Höhe gehabt hätte. — Ein anders Mahl, 177zd. i?ten Inn. fand er, daß Blitze, welche ohngefähr eineMeile von Berlin entfernt waren, nur etwa 5000 Fuß überder Erde entstanden — Verschiedene derselben fuhren da-mals aufwärts, oder in wagercchter Richtung — Vonandern Wolken, ohne Gewitter, urtheilt er, daß sie Z2 Rhein-ländische, oder 50 Pariser Fuß in einer Sekunde durchlie-fen und 75Ü5 Fuß hoch stunden. Der Schweremcsscr aberstand niedrig und der Himmel war des Morgens bedecktgewesen 55).
l§. 2.
Häufige Gewitter bey dem Heerrauche.
"Das l ?8Zste Jahr war auch dem asiatischen ThcileRußlands und dem Altai merkwürdig. Am 6tcn Januarregnete es, und in den NachmlttagSstunden wurde, sowohlam Jrtisch als Ob, ein sanftes Erdbeben, welches seit derBewohnung der Russen das dritte und schwächste war, miteinigen Schwingungen verspürt. — Mit dem ersten Julytrat der Heerrauch ein und dauerte bis zum i7ten. Gewit»ter waren in diesem Monate vom zten bis -zsten überaushäufig, manchmal mehrere in einem Tage. — Sämt-liche
56) Kern, st? 1'^.cast. sts L?rl. 177z. x. 4z. 44.