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2 (1793)
Seite
707
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( 7°7 )die Länge der Sonne in 5, die Aberration in der Länge istL K, in der Breite lc c utid in der Abweichung 5 E.

§. 7Z7» Nach Hrn. Lamberts Vorschlag kann mandiese Aufgabe auch mitBeyhülfe einer künstlichen Himmels-kugel mit ziemlicher Genauigkeit mechanisch auflösen: Manführt ncmlich den Stern unter den Meridian, unddreht alsdann den Meridian nebst der Rugel so, daßder Stern am Horizont steht. Dann liegen i) unterdem Meridian über und unter dem Horizont die Puncte derEcliptik, in welchen sich die Sonne befindet, wenn die Aber-ration in der geraden Aufsteigung am größten ist. 2) 90Grade von diesen Pnncten fortgezahlt, ergeben sich diejeni-gen Puncte der Ecliptik, wo sich die Sonne aufhalt, wenndie Aberration in der geraden Aufsteigung m o ist. z) Derwestliche oder östliche senkrechte Abstand dieser letztem Punctevom Meridian ist das Maas des Winkels, welchen der Me-ridian mit der Ecliptik in dem Punct derselben macht, dermit dem Stern zugleich culminirt (er heiße n) (§. 192) *),dessen Sinus mit 20" mult. und durch den Sinus des Ab-fiandes des Sterns vom Pol (rn dem Complement seinerAbweichung) dividirt, die größte Abirrung in der geradenAufsteigung giebt. 4) Am Horizont liegen die Puncte derEcliptik, worin die Sonne sepn muß, wenn die Abirrung

Man zählt vom culminirenden Punct der Ecliptik 90° im M«,ridian gegen de» Pol, befestigt dort den meßingenen Heb-vclrcul, und führet ihn über den 90° vom Meridian in der Ecliptikliegenden Punct, so giebt derselbe diesen Winkel oder jene»Abstand an.

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