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2 (1793)
Seite
630
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Erdkugel gegen Norden oder Süden bogenähnlich hinzieht«nachdem sie vom Acquator nach der einen oder andern Ge-gend fallt) in einer Entfernung, die dem Halbmesser desMondes gleich lst, welcher unterdessen in Ansehung der Zu-sammenkunftsünie, an den Seiten der Erdkggel hinaus sichimmer mehr verlängert, wird noch die Bedeckung von län-gerer oder kürzerer Dauer bemerkt. Außerhalb dieser Gran-ze aber geht der Mond dem Stern in einer größern odergeringer» Weite, Nord- oder Südwärts vorbey, und dahergeschehen nahe Zusammenkünfte des Mondes mit Fixster-nen oder Planeten für einen bestimmten Ort der Beobach-tung viel häufiger als wirkliche Bedeckungen. Ihre Erschei-nung (wenn die Möglichkeit derselben aus dem Unterschiededer Breite des Mondes und des Sterns nach den obigenRegeln sich ergiebt) die scheinbare Bahn, in welcher derMond dem Stern vorbeygcht; die Zeit der nächsten schein-baren ck; die scheinbare Entfernung der Mittelpunkte w.wird, wenn die dazu nöthigen Stücke aus den astronomi-schen Tafeln berechnet worden, nach eben dergleichen Ent-würfen wie Fig. i2o und i2r gefunden. Verzeichnet mannoch die Mondkugel zufolge ihrer für die Zeit der ck stattfindenden Libration in ihrer gehörigen Lage, und trägt diemerkwürdigsten Mondflecken nach ihrer SelenographischenLange und Breite auf derselben ein, so kann man um dieZeit der Annäherung des Mondes gegen den Stern, mitden dazu dienlichen Instrumenten, verschiedene Abständedes letztern nicht allein vom hellen Mondrande, sondernWch von den bemerkten Monbflecken ausmessen. Eben dies