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2 (1793)
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rig verzeichnet, so läßt sich solche in einer Zeichnung wieFig. F2l für den Horizont des vorgegebenen Orts übertra-gen, und so zeigt sichs, ob und wo die Berührung desSterns beym Elm und Austritt am dunkeln oder helle»Mondrandc geschieht. Sonstcn wird gewöhnlich im zuneh-menden Mond der Eintritt der Sterne hinter den dunkeln,und der Austritt hinter dem hellen Mondrand; im abneh-menden aber das Gegcntheil bemerkt.

§. 678- Die Beobachtungen der Bedeckungen oderVerfinsterungen der Fixsterne und Planeten vomMond können eben so wol wie die Sonnenfinsternisse zurErfindung und Berichtigung der geographischen Länge oderdes Mcridianuntcrschiedes der Ocrter wo sie bemerkt wor-den, dienen, wenn man dabey die Berechnungen unter-nimmt, welche die Mondparallaxe nothwendig macht, umden scheinbaren Ein- und Austritt auf den wahren zu redu-ciren, und haben noch den Vorzug,daß sie weit öfterer vor-fallen, und daher den Astronomen häufigere Gelegenheitenzur Verbesserung der Land- und Seekarten darbieten. DerEin- und Austritt der Planeten, wie auch der Sterne ersterund zweyter Große ist, wenn der Mond wenig Licht hat,mit bloßen Augen zu erkennen. Unterdessen werden derglei-chen Beobachtungen überall mit Fernröhren angestellt. Jegrößer der Stern und je weniger der Mond erleuchtet ist,desto merkwürdiger ist die Erscheinung, und es zeigt sich be-sonders angenehm, wenn die Berührung am dunkeln Mond-rande geschieht. Wenn der Mond über halb erleuchtet ist,so macht er durch seinen Schein einen nahe bey ihm stehen-