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Sonne, woraus sich die Nichtigkeit der vorigen Neael er-ziel)!. Dieser Halbmesser des Erdschattens wird wegen derAtmosphäre der »Lrde etwas vergrößert. Die Astrono-men sind aber über seine Vergrößerung nicht einig Ge-wöhnlich wird hiebey die Regel, welche T Mayer gegeben,befolgt, daß sie nemlichaustrage, oder, daßinandie-sem Halbmesser so viele Secunden zusetzen muß, als erselbst bey einer Finsterniß Minuten hat *).
§. 628. Da die Erde eine Kugel ist, so muß ein jederDurchschnitt ihres Schattenkegels, der mit der Axe dessel-ben unter einem rechten Winkel oder mit der Grundflächeparallel geschieht, eine Scheibe seyn, und sich folglich alseine solche auf dem verfinsterten Monde darstellen. Und dadieser Himmelskörper beständig von Westen gegen Ostenam Firmament fortrückt, so muß es das Ansehen haben,als wenn eine schattenahnliche Scheibe sich von Osten gegenWesten nach und nach über ihn ausbreitete, oder der östli-che Thei! des Mondes wird zuerst verfinstert und erhält auchzuerst wieder Licht. Wenn der Mond sich ganz in den.Erd-schatten einsenkt, so heißt die Finsiermß total, und wenn
-) Andere geben die Mayersche Regel so an, daß man den Halb-messer des Erdschattens nm der hori-omalen Moudparal-laxe vergrößern müsse, allein Hr. de la Lande fand bey derMondsinsterniß am 18, Mar; 78z die Vergrößerung nur Sec.Lassiii! »nd le Monnier seitten solche nur aus 20 bis zoSec. Esist biebey wenig Zuvcrläßigkeit zu erwarten, da bey der verschie-denen Dichtigkeit der kuft um den Aequator und unter den Po-len ohne Zweifel diese Vergrößerung veränderlich ist. Nach leGemil wird deshalb der Halbmesser des Schattens deym Aequa-tor um 40" «nd jn d?n Gegsnde» der Pole i'4o" vergrößert.