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2 (1793)
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Perturbatio» der Planeten bewirkten Bewegung der Poleder Ecliptik um die Pole der Planetendahnen entsteht, undda Vergleichungen der in verschiedenen Jahrhunderten an-gestellten Beobachtungen gezeigt, daß solche ehedem andersals jetzt gewesen, zu erkennen gegeben, daß die anscheinen-de geringe Annäherung der Ecliptik zum Aeguatvr gleich-falls nur ein Wanken derselben sey, dessen Periodevielleicht von sehr langer Dauer ist. Uebrigens kann dieUrsache, wodurch jetzt die Schiefe abnimmt, niemals einZusammenfallen der Ecliptik und des Aequators, und folg-lich ein allgemeines und bestandiges Äequinoctium auf derErde veranlassen.

617. Die wechselseitigen Einwirkungen oderStörungen der Planeten unter sich, sind ferner eineWirkung der allgemeinen Schwerkraft. Herr E. Eulerberechnete daraus in den Jahren 1748 und 1752 zuerst dieUngleichheiten beym Lauf des Saturns und Jupiters,allein Hr. de la place berichtigte erst vor wenig Jahrendie Theorie der Perturbationen dieser beyden Planeten ssweit, daß nun die nach derselben berechneten Tafeln ihreOerler mit einer bisher nicht bekannten Genauigkeit ange-ben. Die Ungleichheiten des Uranus, die eine Folge deranziehenden Kräfte, besonders des Saturns und Jupiterssind, haben die Herrn de la place, Hriani, Gerstnerund andere seit kurzem bereits so genau, als von irgend ei,mm der ander» Planeten, bestimmt. T. Mayer hat zu-folge des Perturbationssystems die Theorie des Maro ver-bessert, imgl. dieHrn.delaGrangeund de la^ande. Zur

Berech-