( 54-> )scheinbaren und damit um -r? verändert. DieseVeränderung ist gleich y" mult. mit dem Unterschiedder geraden Aufsteigung des Sterns und der L.ängodes und dividirt durch den Cosinus der Abwei«chung *).
§. 614. Die seit Hypparchs Zeiten beobachtete Ab-nahme der Schiefe der Ecliptik ist nach Hrn. lLulcrsund de la (orange Erklärung gleichfalls eine Folge der an-ziehenden Kraft der Planeten auf den Lauf der Erde. Wennzwey Planeten um einen gleichen Mittelpunkt nach einergleichen Gegend aber in verschiedenen Ebenen sich bewegen,so entsteht daraus zufolge der Theorie der anziehenden Kräfteein Zurückweichen der Knoten langst der Bahn eines je-den. So z, B. rückt durch die Wirkung der Vcuus, diehiebet) am größten ist, die Aequinoctiallinie (Z. 607.) (diefür die Erdbahn gleichsam eine Knotenlinie ist) auf derBahn dieses Planeten in roo Iahren um 8", 9 gegen We-sten, verändert also um so viel die Vorrückung der Nacht-gleichen und die Stellung der Ecliptik. Ueberdem nimmtnber auch dabei) die Schiefe der Ecliptik um zo", 9 in eben
') Schon Bradlev bemerkte, daß die vorausgesetzte Kreisbewe-gung des Weltpvls um ? nicht mit den geuaucsten Beobachtun-gen stimme, sondern daß diese periodische Fortrückung in einerEllipse geschehen müsse, welche 16" von b nach ä und ik" vonc nach -> im Durchmesser habe. D'Alcmherr hat in der Folgebewiesen, daß die kleinste Rxe dieser Ellipse sich zur größten wieiz", 4: iz" verhalte, und dies Verhältniß legt man jetzt beyden genaueste» Berechnungen der Nutation zum Grunde. Lam-berts Nutativnstafel» stehen in den Ephemeriden f. 1776 undin der Berliner Sammlung astronomischer Tafeln.