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2 (1793)
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am stärksten angezogen, und da er außerdem vornemlich ge-gen die Sonne eine wiewol viel geringere Schwere hat, sowird dadurch sein Lauf sehr ungleich. Die tiefsinnigen Be-rechnungen der Wirkungen dieser perturbations- oderwechselseitigen Anziehungskräfte des Mondes und allerPlaneten unter sich in allen möglichen Stellungen und Ent-fernungen, um daraus ihren jedesmaligen Ort am Firma-ment mit der größten Genauigkeit zu bestimmen, sind vonden neuern Astronomen nach dem entdeckten Gesetz derSchwere mit vielem Fleiß und dem glücklichsten Erfolgvorgenommen worden.

§. 589. Hier laßt sich von diesen Untersuchungen nurfolgendes allgemein bemerken: Wenn zwey Planeten miteiner gleichen Kraft und nach parallelen Richtungen von ei-nem dritten angezogen werden, so wird ihre Stellung undEntfernung gegen und von einander dadurch nicht verän-dert, welches nur statt findet, wenn der letztere einen vonden beyden erstem starker als den andern anzieht, denn eSkömmt vornemlich nur der Unterschied der starkem oderschwächer» Anziehungskrast in Betrachtung. Der Mondleidet Key seiner Bewegung um die Erde keine Veränderungfeiner Geschwindigkeit oder Entfernung, als wenn er inzwi-schen von der Sonne bald etwas mehr bald etwas wenigerwie die Erde angezogen wird. Um die Wirkung zu berech-nen, mit welcher ein größerer Planet die Bewegung derErde stört, muß man die Anziehungskraft des Planeten aufdie Sonne und Erde wissen, und der Unterschied von bey-