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den vermag, noch einen Zweifel an derWahrheit dieser Hypothese übrig lassenkönnen ?
Man mufs gestehen: Tycho, obschon eingrofser Beobachter, war in Erforschung derUrsachen nicht glücklich; sein unphilosophi-scher Geist war sogar von den Vorurtheiien derAstrologie angesteckt, die er auch zu vertei-digen versuchte.
In seinen lezten Jahren hatte Tychoeinen Schüler und Gehiilfen an Keplern, derim Jahre 1571 zu Weil *) im HerzogthumWirtemberg gebohren, und einer von den sel-tenen Menschen war, welche die Natur vonZeit zu Zeit den Wissenschaften schenkt, umdurch sie grofse Theorien, die durch die Arbei-ten mehrerer Jahrhunderte vorbereitet waren,zu Stande zu bringen. Die wissenschaftlicheLaufbahn schien ihm anfänglich nicht sehr ge-schickt, seinen Durst nach Ruhm zu befriedi-gen; aber die Ueberlegenheit seines Geistesund die Aufmunterungen Mästlins führten
*) Im astron. Jahrbuche f. 1791 sagt der gelehrte HerrPfarrer YV unn : ,,Ob K epl er zu Mogstätt oder zuWeil gebohren sey, wird, nach Vollendung aller.möglichen Untersuchung, die ich darüber angestellf,wahrscheinlich immer so ungewifs bleiben, als Ho-mers Geburtsort.