mus, womit er zu lauge geherrscht hatte. Manklagte den Ptoleniäus an, dafs er die Ent-deckungen seiner Vorgänger sich zugeeignethätte; aber zu seiner Zeit waren die Werkedes Hipparchus und der übrigen alexandri-nischen Astronomen bekannt genug, um ihnzu entschuldigen, dafs er das, was ihnen ange-hörte, von seinen eigenen Entdeckungen nichtunterschied. Was die allzulange Herrschaftseiner Irrthümer betrift, so mufs man dieseden Ursachen zuschreiben, weiche Europa■wieder in die Unwissenheit srestiirzt haben.Das Ansehen des Ptolemäus hat mit demdes Aristoteles und Des Cartes einerleySchicksal gehabt. Kaum hatte man ihre Irr-thümer erkannt, so gieng man von einer blin-den Bewunderung zu einer ungerechten Ver-achtung über. Denn selbst in den Wissen-schaften sind die nüzliclisten Revolutionen nievon Leidenschaft und Ungerechtigkeit freygewesen.
II. Theil.
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