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Darstellung des Weltsystems
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steme wurden von Seneca aufgefafst, undmiti dem Enthusiasmus dargestellt, welchenein hoher Begriff von einem der gröfsten Ge-genstände der menschlichen Kenntnisse in derSeele des Philosophen erwecken mufs. »Wir»wollen uns nicht darüber wundern, sagt er,»dafs man das Gesez der Bewegung der Korne-»ten nicht kennt, die man so selten sieht, und»dafs man weder den Umfang noch das Ende»des.Umlaufs dieser Gestirne kennt, die sich»auf so ungeheure Weiten entfernen. Es sinderst fünfzehnhundert Jahre, dafs Griechen-land die Sterne gezählt und ihnen Namen

»gegeben hat. Die Zeit w r irdkommen,

»da, durch den fortgesezten Fleifs mehrerer»Jahrhunderte, Dinge , die uns jezt noch»verborgen sind , deutlich werden erkannt»werden, und die Nachwelt wird sich wun-»dern, dafs so klare Wahrheiten uns entgan-»gen seyen.

In eben dieser Schule hatte man auch dieVorstellung, dafs die Planeten bewohnt, dieFixsterne aber durch den Weltraum zerstreueteSonnen und die Mittelpunkte eben so vielerPlanetensysteme seyen. Diese philosophi-schen Ansichten hätten durch ihre Gr'öfse undihre Bichligkeit den Beyfall des Alterthums