che voraus anzeigen könnten. Dieser, seinerEigenliebe werthe, und seiner unruhigen Neu-gierde nothwendige Irrthum scheint eben soalt zu seyn, als die Astronomie; er hat sichauch sehr lange erhalten, und ist erst am Endedes vorigen Jahrhunderts, durch die Kenntnifsunserer wahren Verhältnisse zu der Natur,verdrängt worden.
In Persien und Indien verliert sich derAnfang der Astronomie in der Dunkelheit, inwelche der Ursprung dieser Völker eingehiil-let ist.
Nirgends fällt dieser Anfang so weit zu-rück, als in China, und zwar nach einer un-bestreitbaren Reihe historischer Denkmäler.Die Ankündigungen der Finsternisse und derKalender wurden dort immer als ein wichtigerGegenstand betrachtet, für welchen man einmathematisches Tribunal errichtete; aber dieängstliche Anhänglichkeit der Chinesen an ihrealten Gebräuche , die sich sogar bis auf dieMethoden der Astronomie erstreckt, hat dieseWissenschaft bey ihnen in ihrer Kindheit er-halten.
Die indianischen Tafeln geben eine'voll-kommenere Astronomie zu erkennen; aberalles bestimmt uns, zu glauben, dafs sie nicht
sein