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zunimmt, wenn die Bewegung- des Mondsschneller ist, wie dies in der Erdnähe Statthat, und dafs das Zurückbleiben der Fluthenbey den Syzygien zunimmt, und sich demtäglichen Zurückbleiben der Mondsfluth nähert,wenn die Kraft des Monds zunimmt; diesebeyden Ursachen wirken also zusammen, dieZwischenzeit der Fluthen bey den Syzygienin der Erdnähe zu vergröfsern. In den Qua-draturen, wenn die Kraft des Monds zunimmt,vermindert sich das tägliche Zurückbleibender Fluth und nähert sich dem Zurückbleibender Mondsfluth; folglich wächst die Zwischen-zeit der Fluthen durch die Geschwindigkeitder Bewegung des Monds in der Erdnähe, undnimmt ab durch die Zunahme der Kraft desMonds; da also alsdann diese beyden Ursacheneinander entgegenwirken, so ist die Zunahmedes Zurückbleibens der Fluth blos die Wirkungihres Unterschieds, und aus diesem Grunde istsie kleiner, als in den Syzygien.
Nach dieser Entwickelung der Theorieder Ebbe und Fluth des Meeres unter der Vor-aussezung, dafs die Sonne und der Mond sichin der Ebene des Aequators bewegen, wollenwrir die Bewegungen dieser Gestirne betrach-ten, wie sie in der Na-tar wirklich beschaffen
sind.