tiale Fluth dem sie verursachenden Gestirnesich um so viel mehr nähere, je schneller seineBewegung ist. In der Erdnähe müssen alsodie Fluthen am Tage der Syzygien voreilen,und in der Erdferne Zurückbleiben. Wir ha-ben im ersten Buche gesehen, dafs, nach denBeobachtungen , jede Minute der Vermehrungoder Verminderung in dem Mondshalbmesserein Voreilen oder Zurückbleiben der vollenSee von 354 '' zur Folge hat, und dies ist sehrnahe das nämliche, was die Theorie giebt.
Die Mondsparallaxe hat auch noch aufdie Zwischenzeit zweyer auf einander folgen-den Morgen- oder Abendfluthen gegen die Sy-zygien , oder in der Nähe des Maximums derFluthen einen Einflufs.
Nach der Theorie bringt eine MinuteAenderung in d^m Mondshalbmesser 256"Aenderung in dieser Zwischenzeit, genau so,wie nach den Beobachtungen, hervor.
Diese beyden Erscheinungen haben in denQuadraturen auf gleiche Art Statt; aber dieTheorie zeigt, dafs sie dort dreymal kleiner,sind, als in den Syzygien, und eben das bestät- ytigen die Beobachtungen. Um die Ursachedavon zu begreifen, mufs man erwägen, dafsdas tägliche Zurückbleiben der Mondsiluth