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Darstellung des Weltsystems
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Statt haben: wenn also eine der Syzygien aufden Mittag fiele, so würden die beyden Flu-then, die vom Monde und die von der Sonneverursachte, mit diesem Augenblicke, als demder gröfsten zusammengesezten Fluth, zusam-menfallen. Diese gröfste Fluth würde auchnoch an dem Tage der Syzygien, selbst Statthaben, wenn die beyden partialen Finthen aufdie Durchgänge der sie verursachenden Ge-stirne durch den Mittagskreis sehr nahe nacheinerley Zwischenzeit folgten. Da aber dietägliche Bewegung des Monds in seiner Bahnbeträchtlich ist, so kann die Geschwindigkeitdieser Bewegung auf die Zeit, um welchedieses Gestirn vor der Mondsfluth hergeht,einen merklichen Einflufs haben, In derThat bringt die Wirkung der Sonne und desMonds auf ein Element des Meeres jeden Au-genblick eine unendlich kleine Welle hervor,deren Anfang dieses Element ist, und die sichdurch die ganze Ausdehnung des Meeres ver-breitet; die Summe dieser Wellen macht dieBewegung dieser grofsen flüssigen Masse aus.Nun ist es einleuchtend, dafs die, deren Ur-sprung weit entfernt ist , eine beträchtlicheZeit brauchen müssen, tim in unsere Häfenzu gelangen; die Fluth» die man daselbst be-