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Darstellung des Weltsystems
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sehr nahe die nämliche sey. Eine blofse Zer-legung der Wirkung der Sonne auf die Ele-mente des Meeres ist hinreichend, um zusehen, dafs in jeder andern Lage dieses Ge-stirns gegen diese Elemente sein Einflufs aufdie Stöhrnngdes Gleichgewichts derselben nacheinem halben Tage wieder der nämliche werde.

Nun kann man als einen allgemeinenGrundsaz der Mechanik vestsezen, dafs derZustand eines Systems von Körpern, bey wel-chem die ursprünglichen Bedingungen derBewegung, durch den Widerstand, den esleidet, aufgehoben worden, periodisch sey,wie die Kräfte, von welchen es getrieben wird;es mufs also jedesmal nach Verflufs eines hal-ben Tags wieder der nämliche Zustand desMeers eintreten, so dafs man während dieserZeit einmal Ebbe und einmal Fluth hat.

Das Gesez, nach welchem das Meer steigtund fällt, kann auf folgende Art bestimmtwerden. Man gedenke sich einen verdcalenKreis, dessen Peripherie einen halben Tag vor-stelle, und dessen Durchmesser der totalenFluth, d. h. dem Unterschiede fder Höhen dervollen und der tiefen See, gleich sey; undman seze, dafs die Bogen dieser Peripherie,von dem niedrigsten Punkte an gerechnet,