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zu den benachbarten Küsten, die Reibungender Gewässer am Meeresgründe, und der Wi-derstand, den sie Von demselben leiden, allediese Ui'saclien, die sich keiner Berechnungunterwerfen lassen, ändern die Schwingungendieser grofsen flüssigen Masse verschiedentlich.Alles, was wir thun können, ist, die allge-meinen Erscheinungen der Ebbe und Fluth,welche aus den Anziehungskräften der Sonneund des Monds folgen müssen, zu entwickeln,und aus den Beobachtungen die Bestimmungs-stücke zu ziehen, deren Kenntnifs unumgäng-lich erforderlich ist, um die Theorie der Ebbeund Fluth in jedem Flafen zu ergänzen. DieseBestimmungsstücke sind eben so viele will-kiihrliche Grofsen, die von dem Umfange desMeeres, von seiner Tiefe und den Localum-ständen des Hafens abhangen. Wir wollennur die Theorie der Schwingungen des Meeresund ihre Uebereinstimmung mit den Beobach-tungen aus diesem Gesichtspunkte betrachten.
Zuerst betrachten wir blos die Wirkungder Sonne auf das Meer , und sezen dabey vor-aus, dafs dieses Gestirn sich gleichförmig inder Ebene des Aequators bewege. Man über-sieht leicht, dafs, w'enn die Sonne den Schwer-punkt der Erde und alle Elemente des Meeres