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Darstellung des Weltsystems
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zu sezen brauche, dafs das Meer durchgängigeinerley Tiefe habe. Daniel BernoulliVersuchte in seiner Abhandlung über die Ebbeund Flutli des Meeres, welche einen Theil desvon der Akademie für das Jahr 1740. ausge-sezten Preises bekam, diese Erscheinung durchdie Umdrehungsbewegung der Erde zu erklä-ren. Nach ihm ist diese Bewegung zu schnell,als dafs die Fluthen zu den Resultaten derTheorie passen könnten. Aber die Analysiszeigt uns, dafs diese Schnelligkeit die Fluthennicht hindern würde, sehr ungleich zu seyn,wenn die Tiefe des Meers nicht beständigwäre. Man sieht aus diesem Beyspiele, undaus dem vorhin angeführten von Newton,wie viel Mistrauen man auch in die wahrschein-lichsten Wahrnehmungen sezen müsse, wennsie nicht durch eine genaue Berechnung berich-tiget werden.

Obschon die vorhergehenden Resultatesich sehr weit erstrecken, so sind sie dochdurch die Voraussezung einer über die Erderegelmäfsig verbreiteten Flüssigkeit, die beyihren Bewegungen nur sehr geringen Wider-stand leide, noch eingeschränkt. Die Unre-gehnäfsigkeit der Tiefe des Meeres, die Lageund der Abhang der Ufer, ihre Verhältnisse