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Darstellung des Weltsystems
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wegungen der Planeten zu erhalten. Diestrenge Auflösung dieser Aufgabe übersteigt ge-genwärtig die Kräfte der Analysis, und wirsind daher genöthigt, uns an Näherungen zuhalten. Glücklicherweise wird uns diesesdurch die geringe Ausdehnung der Massen derPlaneten in Vergleichung mit der der Sonne,und durch die geringe Excentricilät und Nei-gung ihrer Bahnen sehr erleichtert. Indessenbleibt die Sache noch sehr verwickelt, und esw r erden die feinsten und schwersten Kunst-griffe der Analysis unerläfslich erfordert, umaus der unendlichen Menge von Ungleichhei-ten, welchen die Planeten unterworfen sind,die merklichen auszusondern, und ihre Werthezu bestimmen.

Die Störungen der elliptischen Bewegungder Planeten können in zwey sehr verschie-dene Klassen getheil^werden; die einen wer-den von den Elementen der elliptischen Bewe-gung verursacht; diese wachsen äusserst lang-sam, und man hat sie daher seculare Ungleich-heiten genannt. Die andern sind von den Stel-lungen der Planeten theils gegen einander,theils gegen ihre Knoten und ihre Sonnen-nähen abhängig, und finden sich allemal wie-der ein, so oft diese Stellungen wieder die näm-