des Gleichgewichts zurückzuführen , so wirddieser Zustand beharrlich seyn ; er wird esaber nicht seyn , oder er wird nur eine re-lative Beharrlichkeit haben , wenn in einerdieser Lagen die Kräfte bestrebt sind, dieKörper davon zu entfernen.
Es ist sichtbar, dafs diese Art, sehr kleineBewegungen eines Systems zu betrachten, sichauch auf flüssige Körper erstreckt , derenSchwingungen das Resultat von gleichzeitigenund oft unzählig vielen einfachen Schwingun-gen sind.
Ein sichtbares Beyspiel von der Gleich-zeitigkeit sehr kleiner Schwingungen hat manan den Wellen. Wenn man einen Punkt derOberfläche eines stehenden Wassers leicht be-wegt, so sieht man kreisförmige Wellen umihn her sich bilden und erweitern. Bewegtman die Oberfläche in einem andern Punkte,so bilden sich neue Wellen, und vermischensich mit den ersten ; sie legen sich über diedurch die ersten Wellen erschütterte Flächeher, wie sie sich über eben diese Fläche imRuhestände würden verbreitet haben, so dafsman sie in ihrer Mischung vollkommen unter-scheidet. Was das Auge in Ansehung der Wel-len gewahr nimmt, eben das empfindet de« Ohr
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