Das , was wir so eben gesagt haben,scheint vorauszusetzen , dafs die Materiegleichartig sey, und die Körper nur in Ab-sicht auf die Figur und auf die Gröfse ihrerZwischenräume und ihrer kleinsten Bestand-teile, unterschieden sfeyen. Es ist indessenmöglich, dafs auch wesentliche Unterschiedein der Natur dieser Theilchen selbst Stattfinden. Diefs ist aber für die Mechanikgleichgültig, da sie die Körper blofs in Hin-sicht auf ihre Bewegungen betrachtet. Dakann fnan also, ohne Gefahr eines Jirthums,die Gleichartigkeit der Materie annehmen,wenn man nur unter gleichen Massen solcheversteht , die, wenn sie mit gleichen und ent-gegengesetzten Geschwindigkeiten getriebenwerden, einander das Gleichgewicht halten.
Bey der Theorie des Gleichgewichts undder Bewegung der Körper sieht man nichtauf die Zahl und Gestalt der Poren, vonwelchen sie durchdrungen sind. Man kannauf den Unterschied ihrer respectiven Dich-tigkeiten Rücksicht nehmen, so, dafs manannimmt, sie bestehen aus materiellen Punk-ten, die mehr oder weniger dicht, bey flüssi-gen Körpern völlig frey, und mit einanderdurch immaterielle gerade Linien verbunden
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