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Darstellung des Weltsystems
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möglich, a priori zu wissen, ob diese Kraftsich ohne Aufhören erhalten müsse.

In der That, da ein Körper unfähig ist,sich selbst eine Bewegung zu geben, so scheinter eben so unfähig zu seyn , die erhaltenezu verändern , so dafs also das Gesetz derTrägheit wenigstens das natürlichste und ein-fachste ist, das man sich denken kann. Esist überdiefs durch die Erfahrung bestätiget;denn wir bemerken auf der Erde', dafs dieBewegungen in eben dem Maafse länger fort-dauern, als die Hindernisse, die sich ihnenwidersetzen, vermindert werden, und diefsveranlafst uns zu glauben, dafs sie, ohne dieseHindernisse , beständig fortdauern würden.Aber besonders merkwürdig ist die Trägheitder Materie bey den himmlischen Bewegun-gen , welche seit einer grofsen Zahl von Jahr-hunderten keine merkliche Veränderung er-litten haben. Wir werden also die Trägheitals ein Naturgesetz betrachten, und wo wirbey der Bewegung eines Körpers eine Verän-derung bemerken werden, annehmen, dafssolche der Wirkung einer äussern Ursaeh«zuzuschreiben sey.