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Anzahl von Beobachtungen auf einmal zubetrachten, damit die Wirkungen der vor-übergehenden Ursachen einander wechsels-weise aufheben, und die mittleren Resultatenur die regelmäfsigen oder beständigen Wir-kungen gewahr nehmen lassen. Man mufsferner durch eine geschickte Verbindung derBeobachtungen, die Erscheinungen, die manbestimmen will, herauszubringen suchen,und sie von den übrigen absondern, um siebesser kennen zu lernen.
Durch eine solche Bearbeitung der Be-obachtungen kam ich auf folgende Resultate,die keinen Zweifel übrig lassen.
Das Meer steigt und fällt zweymal injedem Zeiträume zwischen zwey auf einan-der folgenden oberen Durchgängen des Monds,durch den Meridian. Die mittlere Zwischen-zeit dieser Durchgänge ist 1,035050 Tag,folglich die mittlere Zwischenzeit zwischenzwey auf einander folgenden Erscheinungender vollen See 0/512525 Tag, so dafs esSonnentage giebt, an welchen man nur eineEbbe und Fluth beobachtet. Der Augenblickder tiefen See theilt diese Zwischenzeit ohn-gefahr in gleiche Theile, indessen gebrauchtdas Meer zu Brest neun oder zehn Minuten