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ansehen kann; die Durchschnitte aller Ebe-nen der Meridiane am Himmel mit ebendieser Oberfläche sind eben so viele krummeLinien, die in den Polen zusammenlaufen,und welche die zugehörigen Erdmeridianevorstellen, unter der Voraussetzung, dafs dieErde ein durch Umdrehung entstandener Kör-per sey, was man in der Geographie ohneeinen merklichen Irrthum annehmen kann.Endlich sind die kleineren, vom Aequatorbis an die Pole auf der Erde dem Aequatorparallel gezogenen, Kreise die Erdparallele,und der Parallel eines jeden Orts gehört mitdem Parallel am Himmel,' der durch seinZenith geht, zusammen.
Die Lage eines Orts auf der Erde wirddurch seine Entfernung vom Aequator, oderdurch den Bogen des Erdmeridians zwischenseinem Parallel und dem Aequator, und durchden Winkel bestimmt, den sein Meridian miteinem ersten Meridiane einschliefst, dessenLa-ge willkührlich ist, und auf welchen man alleübrigen bezieht. Die Entfernung vom Aequa-tor hängt ab von dem Winkel zwischen demZenith und dem Aequator am Himmel, unddieser Winkel ist offenbar der Plöhe des Polsüber dem Horizonte gleich; diese Hohe nennt