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bührcnd herzustellen, sie um weniger Thnler willen fortwäh-rend als Ledcrmagazin verniiethet.
St. Stephan von Lrzbischof Willigis (ff ivll) ur-sprünglich ganz a»S Holz erbaut, wurde später zerstört unddie gegenwärtige ausgezeichnet schöne Kirche mit drei Schiffenvon fast gleicher Höhe, eine am Rheine allzu seltene Form,1317 angefangen. Der anstoßende Kreuzgang, etwa ans derMitte des 15. Jahrhunderts, hat zierliche Gewölbe mit eini-gen hierorts ebenfalls seltenen hängende» Schlußsteinen.
St. Quintin ist beinahe gleichzeitig mit St. Stephan,so wie St. Emmern» mit dem gedachten Kreuzgang. DieKirche zu St. Peter dagegen, erst aus der Mitte dcS vorigenJahrhunderts, ist besonders merkwürdig durch die großartige»Verhältnisse ihres Innern, trotz dem bestialischen Stil je-ner Zeit, sowie durch die Kühnheit ihrer Cvnstrnktion; auchsie hat drei Schiffe von fast gleicher Höhe, daS mittlere vonzg F. lichter Weite bei KS F. Höhe, von den 14 F. breitenAbseiten durch dünne verkröpftc viereckige 20 F. von einanderabstehende Pfeiler geschieden, das Ganze mit massiven 8 bis9 Zoll dicken Gewölben aus Tuffsteinen bedeckt, zwischenMauern von nur 4 F. Dicke und ohne alle Strebepfeiler *).
S. 9. Die Bibliothek in Mainz ist reich an römischenund mittelalterlichen Stcinmonumcntcn. Höchst merkwürdigsind mehre Kapitäle von dem Pallast Karl's des Großen
Die hier, wie weiter angegebenen Dimensionen sind rheinländi-sches Masi, also jeder Fuji gleich 139,13 pariser Linien, wiesolcher I8IK für ganz Preußen als Landesmaß angenommen wor-den. Der - Verfasser hatte schon seit Lahrcn beim Aufmessenso mancher alten Bauwerke häufig die Bemerkung gemacht, wiesolche nach diesem Fußmas! angelegt sehn müßten, indem alleDimensionen aus runden Zahlen bestanden. Es war ihm diesum so überraschender, als dieses Maß weder am Rhein nv<i>sonstwo, Brandenburg, Dänemark und Leiden ausgenommen, daSlandesübliche war, und namentlich am ganzen Rhein der Fußzwischen IZ7 und 129 pariser Linien schwankt. Noch überraschen-der war ihm nun ganz kürzlich die Entdeckung, daß auch dierömischen Monumente in Trier dieselbe Erscheinung zeigten, ob-schon der alte römische Fuß bekanntlich nur ILO bis 132 pariser