5
Bücher derselben auswendig gekonnt, und deswegenauch von keinem Lehrer etwas angenommen hatten,als das, was in der Bibel stehet. Cap. S. Seile si,52.
Ferner schreibt er: daß die Lehre jener Christen und dieLehre der Evangelischen übcrcinstimme.
Auch in der Abendländischen Kirche war Zwiespalt. Aberdie Waldenser lasen fleißig in der Bibel gerade wie die erstenChristen.
4.
Die Priestcrrcligion der Katholischen Kirche, und dieVolksrcligion der Protestantischen Kirche stehen einandergegenüber.
Wir gehören zu demjenigen Christcnthum, welches eineVolksrcligion ist.
Luther war ein Mistikcr, der aber noch mit mancherleiVornrthcilcn seines ehemaligen Pricstcrstandcs zu kämpfen hatte.
Daher die Hostien beim Abendmahl.
Ferner die Augustinischc Einthcilung der zehn Gebote, undendlich das undeutschc Vater Unser.
Die Hannövcr'schc Regierung hat das undeutsche VaterUnser abgcschafft, und sic ist bei den zehn Gcbothen dem Kir-chenvater Orignes gefolgt. Sie haben die zehn Gebote jetztgerade so wie die Griechische Kirche und die Juden sic haben.
Das Königreich Hannover ist Lutherisch.
5.
Mclanchthon sah weiter wie Luther. Er war der Meinungvon Zwingli des Reformators in der Schweiz.
Zwingli wollte, daß man die Bibel zum Grunde lege, und