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Diese haßten sich so sehr, daß, wciui einer aus der Abend-ländischen Kirche in die Morgcnländische ausgenommen wurde,sie die Taufe, die einer in der Abendländischen Kirche erhaltenhatte, nicht rcspcktirtcn, und sie daher aufs neue mußtengetauft werden.
Die Morgcnländische Kirche hat die Ehe der Priester, hin-gegen hat die Abendländische Kirche diese Pricsterehe nicht,wenigstens mit sehr geringer Ausnahme.
Die Einheit der Kirche ist daher in zwei Kirchen gespalten,nämlich vom Jahr 347 zwischen der Morgcnländischcn undAbendländischen.
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Aber auch die Waldenser wichen von der AbendländischenKirche ab, und im 12 ten Jahrhundert waren sie so allgemein,daß, wie der Herr Prediger von Rellinghausen in seiner Re-formationsgcschichte erzählt, ein Reisender, wenn er von Cölnnach Italien ging, er jede Nacht bei einem Waldenser einkchrenkonnte.
Der Dominikaner Nayncsins, so der Verfolger und In-quisitor der Waldenser war, hintcrlicß ein Manuscript, dasder Jesuit Jakob Greiser zu Ingolstadt im Jahre 1613 hcr-ausgab, worin cs im 4 ten Capitel heißt:
1) Die Sekte der Waldenser sei so alt, daß sie schonseit Silvester des ersten Zeiten (der 314 Pabst ward)oder gar seit der Apostel Zeiten bestehe.
2) Daß sie die allgemeinste sei, da sie fast in allen Län-dern ihre Anhänger habe.
3) Daß die Waldenser rechtschaffen lebten, und allesglaubten, was im Glaubensbekenntnisse stehe, abergegen die römische Kirche und ihren Klerus seien. Daßsic die heilige Schrift so fleißig gelesen, daß sie ganze