Das neue Schloss heisst die Wilhelmsburg, und istein herrliches Gebäude. Es ist vom Hofbaumeistcr Ottmcrgezeichnet, und in Paris von Herrn Salathe gestochen. DerKupferstich ist 27 Zoll breit und 16f Zoll hoch.
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Das Pantheon in Paris.
Das Pantheon oder die Gcnofevakirchc in Parisgehört mit zu den schönsten Gebäuden in Europa.
Es liegt in der Vorstadt St. Jakob, und ist bekanntlichdie ehemalige Genofevakirche.
Der Baumeister des Pantheons war Jacjues GcrmainSoufflot. Er starb vor der Vollendung, doch folgte manseinem Plane bis auf wenige Kleinigkeiten bis ans Ende. ImJahr 1764 legte Ludwig XV. den ei’sten Stein dazu und imJahr 1786 war es so weit vollendet, wie es jetzt ist.
Im Jahr 1790 schwankte das Pantheon. Dieswar ein sehr übler Umstand, denn es war der Gefahr aus-gesetzt, einzufallen.
Es wurde nun eine Commission über diese Schwankungenniedergesetzt, und zu dieser gehörte auch Prony. Diesersagte: vor allen Dingen sei es nöthig, dass man diese Schwan-kungen ganz genau durchs Loth eriühre, und er schlug vor,4 Lothe in der Kuppel aufzuhängen , welche denn angebensollten, welches die Schwankungen wären. Untenauf dem Boden liess er die Lothe auf Rillen gehen, die imStein befestigt waren.
Dieses geschah, aber das Ergebniss ist mir nicht be-kannt. Im Jahr 1815, wie ich in Paris war, hatte man unterder Kuppel Bogen ausgespannen, um sie zu erhalten, wo-durch denn das Pantheon sehr viel von seiner ursprünglichenSchönheit verlor.
Der Stein, welchen man sich beim Bauen desselben be-diente, ist ein junges Kalkflöz, welches man in 90 bis 100