den noch gebaut und dann sind diese 148 Fuss rollendet,die es auf der Zeichnung einnimmt.
Jetzt haben die vollendeten ungefähr 75,000 Thlr. ge-kostet, und die Bürgermeisterei ist schon seit 3 Jahren eia-gezogen.
Han hat eine sehr grosse Sorgfalt auf dieSteine gelegt, denn bei einem solchen Gebäude mussman sehr sorgfältig auf die Güte der Steine Acht habenidamit dieselbe, wenn dieses Gebäude einige Jahrhundertesteht nicht verwittern. Denn, ist einmal die Verwitterungda, denn hat ein solches Gebäude bald sein Ende erreicht.
Zuerst gebrauchte man Steine, die bei Werden an derRuhr gebrochen wurden, welche zwar sehr schön sind, aber3 bis 4 Stunden mussten gefahren werden.
Dann kamen Steine in Vorschlag, w'elche zu Hagengebrochen wurden. Es waren wahrscheinlich Sandsteine.
Allein dieses ging auch nicht; weil der Transport zutheuer war, und die Steine waren zu weich.
Endlich sagte man, dass eine Stunde von Elberfeld einsehr schöner Sandstein gebrochen würde, welcher, wenn eraus einer Tiefe von 50 bis 60 Fuss zu Tage gebracht würde,sehr vortheilhaft gebraucht werden könne.
Denn nach dem Tage hin sei er wie alle Sandsteinemürbe. Aber in der Tiefe von 50 bis 60 Fuss höre diesauf, und er verhärte sich innerhalb einem Jahr.
Denn ist noch der Vortheil da, dass er nur eine StundeTransport gebraucht, und auf einem Berge gebrochen wird,worüber die Kohlen-Chausse geht. Der Transport war alsosehr leicht, indem es immer bergab geht.
Es wurden sehr schwere Steine nach Elberfeld gebracht.Es waren Steine von 16 bis IS,000 Pfund; gerade so wiedie Säulen des Schauspielhauses in Aachen. Obschon dasBathhaus keine Säulen hat, so hat es doch einen Balkon,