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Die Baupreise von Düsseldorf verglichen mit den Baupreisen in Coblenz, Berlin und Paris
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33.

Der Bauinspector von Lassaulx gibt 49 Kirchenund Häuser, nebst deren Bauspreise an.

In den rheinischen Provinzialblättern Bd. II. Cöln 1834steht ein trefflicher Aufsatz vom Herrn Bauinspector vonLassaulx in Coblenz, welcher den Titel hat:

Beschreibung einer leichten Methode, dieKo-sten der beabsichtigten Bauten mit Zuverlässig-keit zu ermitteln.

Herr von Lassaulx sagt: „Die erste Frage, die sich ein

„Baulustiger zu stellen pflegt, ist:

„Wie viel mag mein beabsichtigter Bau wohlkosten?“

Um diese Frage gehörig zu entscheiden, hat er alle Ge-bäude, so er als Königl. Bauinspector entworfen hat, in einerTabelle von 49 Kirchen und Schulen berechnet, wo er denkostenden Preis mit angeführt hat.

Diese Rechnung ist also genau, und beruht aufder Sicherheit der Kechenkammer.

In Hinsicht der Preise hängt es natürlich sehr vom Bau-herrn ab, ob er mehr oder weniger Material verbrauchenwill, so wie auch z. B. ob er Hausteine haben will, oder ober mit Ziegelsteinen den Bau auszuführen gedenkt.

Diese 49 Gebäude sind nun natürlich von sehr verschie-denem Inhalte der Banpreisen, je nachdem der Bauherr übergrössere oder kleinere Geldsummen zu verfügen hatte.

Das grösste Gebäude, welches Herr von Lassaulx aufge-führt hat, ist die Kirche in Treis an der Mosel, 8 Stundenvon Coblenz.

Sie ist 85 Fuss lang und 57 Fuss breit, und hat eineFläche von 57281 (luadratfuss, wenn die 57 multiplicirt mit15J die wegen des Thurms hinzugefügt werden.