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Die Baupreise von Düsseldorf verglichen mit den Baupreisen in Coblenz, Berlin und Paris
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In Cöln hat man in vorigen Zeiten alles mit Schiefergedeckt. Diese werden auch Leien genannt, sie werden fastalle landeinwärts, mehrere Stunden von der Mosel ge-brochen, entweder zu Zelting oder Trarbach und sind sehrschön.

Doch sind sie nicht so schön wie diejenigen, so an derMaas gebrochen werden. Diese sind so schön und dabei soleicht. Sie haben die Dielte von 1 bis 1^ paris. Linien. Alswir das Kloster in Brüggen, 8 Stunden von Düsseldorf,häuften, war in 20 Jahren nichts am Dache gemacht worden,und die ganze Reparatur kostete nur 5 Thlr.

Die Schieferdächer sind ausserordentlich schön, beson-ders wenn sie neu sind und man darf hoffen, dass sie allge-mein werden.

Die Schiefer kommen auf eine eigene Weise in denHandel. Ihr Maas heisst Reis, welches 8 Fuss lang ist, und360 bis 400 Schiefer fast.

Man kann die Schiefer dicht oder dünn decken, jenachdem es von dem Bauherrn verlangt wird.

Bei der dünsten Deckung gehen auf den Quadratfuss6 Schiefer, und bei der dicksten gehen 10 Schiefer auf denQuadratfuss.

Wir w'ollen annehmen, dass man für den Quadratfussim Durchschnitt 8 Schiefertafeln nüthig hat, so kommen aufeine Qudratruthe, welches 144 Fuss ist, 1152 Schiefer,welche den kostenden Preis von 3, 4 bis 5 Thlr. das Reis,zu 4 Thlr. angenommen, 16 Thlr. sind. Die theuersten sindsehr gross und dünn.

W enn man nun wieder ein Haus von 60 Fuss Längeund 36 Fuss Breite mit Schiefern deckt, so hat man 20Quadratruthen. Die Quadratruthe zu 16 Thlr. macht 320 Thlr.