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Buch der Lieder
Entstehung
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Epilog

Wie auf dem Felde die Weizenhalmen,So wachsen und wogen im MenschengeistDie Gedanken.

Aber die zarten Gedanken der LiebeSind wie lustig dazwischenblühendeRot und blaue Blumen.

Rot und blaue Blumen!

Der mürrische Schnitter verwirft euch als nutzlos,Hölzerne Flegel zerdreschen euch höhnend,

Sogar der hablose Wandrer,

Den eur Anblick ergötzt und erquickt,

Schüttelt das Haupt,

Und nennt euch schönes Unkraut.

Aber die ländliche Jungfrau,

Die Kränzewinderln,

Verehrt euch und pflückt euch,

Und schmückt mit euch die schönen Locken,

Und also geziert eilt sie zum Tanzplatz,Wo Geigen und pfeifen lustig ertönen,

Oder zur stillen Buche,

Wo die Stimme des Liebsten noch lieblicher tönt,Als pfeifen und Geigen.

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