IL N O k v 8
8.
Der Phönix
Es kommt ein Vogel geflogen aus Westen,Er fliegt gen Osten,
Nach der östlichen Gartenheimat,
Wo Spezereien dusten und wachsen,
Und Palmen rauschen und Brunnen kühlen -Und fliegend singt der Wundervogel:
„Sie liebt ihn! sie liebt ihn!
Sie trägt sein Bildnis im kleinen Herzen,Und trägt es süß und heimlich verborgen,Und weiß es selbst nicht!
Aber im Traume steht er vor ihr,
Sie bittet und weint und küßt seine Hände,Und ruft seinen Namen,
Und rufend erwacht sie und liegt erschrocken,Und reibt sich verwundert die schönen Augen —Sie liebt ihn, sie liebt ihn!"
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An den Mastbaum gelehnt, auf dem hohen Verdeck,Stand ich und hört ich des Vogels Gesang.Wie schwarzgrüne Rosse mit silbernen Mähnen,Sprangen die weißgckräuselten Wellen,-
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