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Die Götter Griechenlands
Vollblühender Mond! In deinem Licht,Wie fließendes Gold, erglänzt das Meer,-Wie Tagesklarheit, doch dämmrig verzaubert,Liegts über der weiten Strandesfläche,-Und am hellblaun, sternlosen HimmelSchweben die weißen Wolken,
Wie kolossale GötterbilderVon leuchtendem Marmor.
Nein, nimmermehr, das sind keine Wolken!Das sind sie selber, die Götter von Hellas,Die einst so freudig die Welt beherrschten,Doch jetzt, verdrängt und verstorben,Als ungeheure Gespenster dahinziehnAm mitternächtlichen Himmel.
Staunend und seltsam geblendet, betracht ichDas luftige Pantheon,
Die feierlich stummen, graunhaft bewegtenRiesengestalten.
Der dort ist Kronion, der Himmelskönig,Schneeweiß sind die Locken des Haupts,Die berühmten, Olympos-erschütternden Locken,-Er hält in der Hand den erloschenen Blitz,
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