L N O k v 8 U
Umschließt ein lüstern weißes Gewand,-Die dunkle Lockenfülle,
Wie eine selige Nacht
Von dem flechtengekrönten Haupt sich ergießend,Ringelt sich träumerisch süßUm das süße, blasse Antlitz,-Und aus dem süßen, blassen Antlitz,
Groß und gewaltig, strahlt ein Auge,Wie eine schwarze Sonne.
O, du schwarze Sonne, wie oft,
Entzückend oft, trank ich aus dirDie wilden Begeistrungsflammen,
Und stand und taumelte, feuerberauscht —Dann schwebte ein taubenmildes LächelnUm die hochgeschürzten, stolzen Lippen,Und die hochgeschürzten, stolzen LippenHauchten Worte, süß wie MondlichtUnd zart wie der Duft der Rose —Und meine Seele erhob sichUnd flog, wie ein Aar, hinauf in den Himmel.
Schweigt, ihr Wogen und Möwen!Vorüber ist alles, Glück und Hoffnung,Hoffnung und Liebe! Ich liege am Boden,Ein öder, schiffbrüchiger Mann,
Und drücke mein glühendes AntlitzIn den feuchten Sand.
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