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9.
Meeresstille
Meeresstille! Ihre StrahlenWirft die Sonne auf das Wasser,Und im wogenden GeschmeideZieht das Schiff die grünen Furchen.
Bei dem Steuer liegt der BootsmannAuf dem Bauch und schnarchet leise.Bei dem Mastbaum, segelslickend,
Kauert der beteerte Schiffsjung.
Hinterm Schmutze seiner WangenSprüht es rot, wehmütig zuckt esUm das breite Maul, und schmerzlichSchaun die großen, schönen Augen.
Denn der Kapitän steht vor ihm,
Tobt und flucht und schilt ihn „Spitzbub,Spitzbub! einen Hering hast duAus der Tonne mir gestohlen!"
Meercsstille! Aus den WellenTaucht hervor ein kluges Fischlein,Wärmt das Köpfchen an der Sonne,plätschert lustig mit dem Schwänzchen.
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