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Buch der Lieder
Entstehung
Seite
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L N O k v 5

Die geliebten, süßen AugenMeiner süßen Vielgeliebten.

Die geliebten, süßen AugenWachen über meinem Haupte,

Und sie blinken und sie winkenAus der blauen Himmelsdecke.

Nach der blauen HimmelsdeckeSchau ich selig lange Stunden,

Bis ein weißer NebelschleierMir verhüllt die lieben Augen.

An die bretterne Schlffswand,

Wo mein träumendes Haupt liegt,

Branden die Wellen, die wilden Wellen,-Sie rauschen und murmelnMir heimlich ins Ohr:

Betörter Geselle!

Dein Arm ist kurz und der Himmel ist weit,Und die Sterne droben sind festgenageltMit goldnen Nägeln,

Vergebliches Sehnen, vergebliches Seufzen,Das beste wäre, du schliefest ein."

Es träumte mir von einer weiten Heide,Weit überdeckt von stillem, weißem Schnee,

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