Mit leichtem Rohr schrieb ich in den Sand:„Agnes, ich liebe dich!"
Doch böse Wellen ergossen sichUber das süße Bekenntnis,
Und löschten es aus.
Zerbrechliches Rohr, zerstiebender Sand,Zerfließende Wellen, euch trau ich nicht mehr!Der Himmel wird dunkler, mein Herz wird wilder,Und mit starker Hand aus Rorwegs Wäldern,Reiß ich die höchste Tanne,
Herangedämmert kam der Abend,
Wilder toste die Flut,
Und ich saß am Strand und schaute zuDem weißen Tanz der Wellen,
Und meine Brust schwoll auf wie das Meer,Und sehnend ergriff mich ein tiefes HeimwehRäch dir, du holdes Bild,
Das überall mich umschwebt,
Und überall mich ruft,
Uberall, überall,
Um Sausen des Windes, im Brausen des Meeres,Und im Seufzen der eigenen Brust.