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Buch der Lieder
Entstehung
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409
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Er verscheucht die bösen NebelUnd das dunkle Hirngespinst,

Das uns Lieb und Lust verleidet,Tag und Nacht uns angegrinst.

Tausend Ritter, rvohlgewappnet,Hat der heilge Geist erwählt,

Seinen Willen zu erfüllen,-Und er hat sie mutbeseelt.

Ihre teuren Schwerter blitzen,

Ihre guten Banner wehn!

Ei, du möchtest wohl, mein Kindchen,Solche stolze Ritter sehn?

Nun, so schau mich an, mein Kindchen,Küsse mich, und schaue dreist,-Denn ich selber bin ein solcherRitter von dem Heilgen Geist.

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