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2.
Tannenbaum, mit grünen Fingern,pocht ans niedre Fensterlein,
Und der Mond, der stille Lauscher,
Wirst sein goldnes Licht herein.
Vater, Mutter schnarchen leiseIn dem nahen Schlafgemach,-Doch wir beide, selig schwatzend,
Halsen uns einander wach.
„Daß du gar zu oft gebetet,
Das zu glauben wird mir schwer,
Jenes Zucken deiner LippenKommt wohl nicht vom Beten her.
Jenes böse, kalte Zucken,
Das erschreckt mich jedesmal,
Doch die dunkle Angst beschwichtigtDeiner Augen frommer Strahl.
Auch bezweifl ich, daß du glaubest,
Was so rechter Glaube heißt, —
Glaubst wohl nicht an Gott den Vater,
An den Sohn und Heilgen Geist?"
Ach, mein Kindchen, schon als Knabe,
Als ich saß auf Mutters Schoß,
Glaubte ich an Gott den Vater,
Der da waltet gut und groß!
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