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3.
Der kranke Sohn und die Mutter,
Die schliefen im Kämmerlein,-Da kam die Mutter GottesGanz leise geschritten herein.
Sie beugte sich über den KrankenUnd legte ihre HandGanz leise auf sein Herze,
Und lächelte mild und schwand.
Die Mutter schaut alles im Traume,
Und hat noch mehr geschaut,-Sie erwachte aus dem Schlummer,
Die Hunde bellten so laut.
Da lag dahingestrecketIhr Sohn, und der war tot,-Es spielt auf seinen WangenDas lichte Morgenrot.
Die Mutter faltet die Hände,
Ihr war, sie wußte nicht wie,-Andächtig sang sie leise:
„Gelobt seist du, Marie!"