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Buch der Lieder
Entstehung
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Donna Klara

In dem abendlichen GartenWandelt des Alkaden Tochter,-pauken und DrommetenjubelKlingt herunter von dem Schlosse.

Lästig werden mir die TänzeUnd die süßen Schmeichelworte,Und die Ritter, die so zierlichMich vergleichen mit der Sonne.

Uberlästlg wird mir alles,

Seit ich sah beim Strahl des MondesJenen Ritter, dessen LauteNächtens mich ans Fenster lockte.

Wie er stand so schlank und mutig,Und die Augen leuchtend schössenAus dem edelblassen Antlitz,

Glich er wahrlich Sankt Georgen."

Also dachte Donna Klara,

Und sie schaute auf den Boden,-Wie sie aufblickt, steht der schone,Unbekannte Ritter vor ihr.

Händedrückend, liebeflüsterndWandeln sie umher im Mondschein,Und der Zephir schmeichelt freundlich,Märchenartig grüßen Rosen.

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