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KI K L
An die Tochter der Geliebten
Ich seh dich an und glaub es kaum —Es war ein schöner Nosenbaum —
Die Düfte stiegen mir lockend zu Häupten,Das; sie mir zuweilen das Hirn betäubten —Es blüht hervor die Erinnerung —Ach! damals war ich närrisch und jung —Jetzt bin ich alt und närrisch — Ein StechenFühl ich im Aug — Nun muß ich sprechenIn Reimen sogar — es wird mir schwer,Das Herz ist voll, der Kopf ist leer!
Du kleine Eousinenknospe! es ziehtBei deinem Anblick durch mein GemütGar seltsame Trauer, in seinen TiefenErwachen Bilder, die lange schliefen —Sirenenbilder, sie schlagen aufDie lachenden Augen, sie schwimmen heraufLustplätschernd — die Schönste der Schar,Die gleicht dir selber auf ein Haar!
Das ist der Jugend Frühlingstraum -Ich seh dich an, und glaub es kaum!Das sind die Züge der teuern Sirene,Das sind die Blicke, das sind die Töne —Sie hat ein süßkrötigcs Stimmelein,
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