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71.
Mir träumt: ich bin der liebe GottUnd sitz im Himmel droben,Und Englein sitzen um mich her,Die meine Verse loben.
Und Kuchen ess" ich und KonfektFür manchen lieben Gulden,Und Kardinal trink ich dabei,Und habe keine Schulden.
Doch Langeweile plagt mich sehr,Ich wollt, ich war auf Erden,Und war ich nicht der liebe Gott,Ich könnt des Teufels werden.
„Du langer Engel Gabriel,Geh, mach dich auf die Sohlen,Und meinen teuern Freund EugenSollst du herauf mir holen.
Such ihn nicht im Kollegium,
Such ihn beim Glas Tokaier,-Such ihn nicht in der Hedwigskirch,Such ihn bei Mamsell Meyer."
Da breitet aus sein FlügelpaarUnd fliegt herab der Engel,
Und packt ihn auf, und bringt heraufDen Freund, den lieben Bengel.
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