L I KI K L3.
Mein Herz, mein Herz ist traurig,Doch luftig leuchtet der Mast-Ich stehe, gelehnt an der Linde,
Hoch auf der alten Bastei.
Da drunten fließt der blaueStadtgraben in stiller Ruh,-Ein Knabe fährt im Kahne,
Und angelt und pfeift dazu.
Jenseits erheben sich freundlich,In winziger, bunter Gestalt,
Lusthäuser und Gärten und Menschen,Und Ochsen und Wiesen und Wald.
Die Mägde bleichen Wäsche,Und springen im Gras herum,-Das Mühlrad stäubt Diamanten,Ich höre sein fernes Gesumm.
Am alten grauen TurmeEin Schilderhäuschen steht,-Ein rotgeröckter BurscheDort auf und nieder geht.
Er spielt mit seiner Flinte,Die funkelt im Sonnenrot,Er präsentiert und schultert -Ich wollt, er schösse mich tot.
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