64.
Der Herbstwind rüttelt die Bäume,Die Nacht ist feucht und kalt,-Gehüllt im grauen Mantel,
Reite ich einsam im Wald.
Und wie ich reite, so reitenMir die Gedanken voraus,-Sie tragen mich leicht und lustigNach meiner Liebsten Haus.
Die Hunde bellen, die DienerErscheinen mit Kerzengeflirr,-Die Wendeltreppe stürm ichHinauf mit Sporengeklirr.
Im leuchtenden Teppichgemache,
Da ist es so duftig und warm,Da harret meiner die Holde —
Ich fliege in ihren Arm.
Es säuselt der Wind in den Blättern,Es spricht der Eichenbaum:
„Was willst du, törichter Reiter,Mit deinem törichten Traum?"
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