47.
Mir träumte von einem Kö'nigskind,Mit nassen, blassen Wangen,-Wir saßen unter der grünen Lind,Und hielten uns liebumfangen.
„Ich will nicht deines Vaters Thron,Und will nicht sein Zepter von Golde,Ich will nicht seine demantene Krön,Ich will dich selber, du Holde." —
„Das kann nicht sein," sprach sie zu mir,„Ich liege ja im Grabe,
Und nur des Nachts komm ich zu dir,Weil ich so lieb dich habe."
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