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Zweiter Geist
Montblanc ist der König der Berge,
Die krönten schon längst seine Höh,-
Auf dem Felsenthron sitzend, im Wolkentalar,
Empfing er die Krön von Schnee.
WieA Gurt umschnallt seine Hüft ein Wald,
Seine Hand die Lawine hält,-
Doch vor dem Fall muß der donnernde Ball
Still stehn, wenns mir gefällt.
Des Gletschers ruhlos kalte Mass
Sinkt tiefer Tag für Tag,-
Doch ich bins, der sie sinken lass,
Und auch sie hemmen mag.
Ich bin der Geist des Berges hier,
Wollt ichs, er beugte sich,
Erzitternd bis zum Markte schier, —
Und du, was riefst du mich?
Dritter Geist
In dem bläulichen Meergrund,
Wo der Wellenkampf schweigt,
Wo ein Fremdling der Wind ist.
Und die Meerschlange kreucht,
Wo die Nixe ihr GrünhaarMit Muscheln durchschlingt, —
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