O N L 7 7
4.
Im Hirn spukt mir ein Märchen wunderfein,Und in dem Märchen klingt ein feines Lied,
Und in dem Liede lebt und webt und blühtEin wunderschönes zartes Mägdelein.
Und in dem Mägdlein wohnt ein Herzchen klein,Doch in dem Herzchen keine Liebe glüht,-In dieses lieblos frostige GemütKam Hochmut nur und Ubermut hinein.
Hörst du, wie mir im Kopf das Mägdlein klinget?Und wie das Liedchen summet ernst und schaurig?Und wie das Mägdlein kichert, leise, leise?
Ich fürchte nur, daß mir der Kopf zerspringet, -Und ach! da wärs doch gar entsetzlich traurig,Käm der Verstand mir aus dem alten Gleise.
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