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Dort seh ich ein schönes LockenhaarVom schönsten Köpfchen hangen.
Das sind die Netze wunderbar,
Womit mich der Böse gefangen.
Und jenes blaue Auge dort,
So klar wie stille Welle,
Das hielt ich für des Himmels Pfort,
Doch wars die Pforte der Hölle." —
Herr Ulrich reitet weiter im Wald,Die Blätter rauschen schaurig.
Da sieht er fern eine zweite Gestalt,
Die ist so bleich, so traurig.
Der Junker spricht: „O Mutter dort,Die mich so mütterlich liebte,
Der ich mit bösem Tun und WortDas Leben bitterlich trübte?
O, könnt ich dir trocknen die Augen naß,Mit der Glut von meinen Schmerzen!O, könnt ich dir röten die Wangen blaß,Mit dem Blut aus meinem Herzen!"
Und weiter reitet Herr Ulerich,
Im Wald beginnt es zu düstern,
Viel seltsame Stimmen regen sich,Die Abendwinde flüstern.
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